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CHRONIK


1891
Nach geleistetem Militärdienst in der Garnison Hannover, gründete der gebürtige Solinger und gelernte Messerschmied Hugo Hoppe - Hugo I- die gleichnamige Schleiferei in der Vahrenwalder Straße, gegenüber der heutigen ContiTech, von der er umfangreiche Schleifaufträge erhielt. Der Transmissionsantrieb für die Schleifmaschinen erfolgte durch einen modernen Gasmotor. Als erste Schleiferei Hannovers war die Firma schnell stadtbekannt.

1897
Hugo Hoppe verlegte seine Schleiferei in das Gebäude der Gilde Bräu am Weidendamm 11 und eröffnete gleichzeitig ein Einzelhandelsgeschäft für Solinger Schneidwaren.

1928
Hugo II, Sohn des Firmengründers Hugo Hoppe, übernahm die Firma und führte sie sehr erfolgreich und innovativ weiter.

1932
Zog dessen Firma - samt Werkstatt und Einzelhandelsverkauf -  in die Herschelstraße17 um.

1938
Wurde der - Hugo II- Betrieb als „wehrwichtig“ eingestuft, weil er auch für die Rüstungsindustrie arbeitete. Beispielsweise für die Vereinigten Aluminiumwerke (Flugzeugbau), Continental, Hanomag und die Metallurgie der Universität Hannover (kalte Trennung von Stahlproben mittels Trennschliff und experimentelle HSS-Autogenaufschweissungen an ausgebrochenen Fräserverzahnungen).

1944
Richtete er auf dem Gelände des Schlachthofs Hannover vorahnungsvoll einen Ausweichbetrieb ein.

1945
Im März, versanken Firma wie auch Privatdomizil im Feuersturm des letzten Bombenangriffs auf Hannover. Ab August arbeitete die Firma auf dem Schlachthof weiter.

1947
Gründete sich die Firma HUGO HOPPE HANNOVER GmbH am Bokemale 15 und erlebte dort den Anfang des „Wirtschaftswunders“.

1952
Der Firmensitz wurde verlegt zum Am Marstall 13 beziehungsweise 5 (seit 1976, Hoppe-Schleiferei, Inhaber Gerd Hoppe, (Bruder des Hugo III). Die Spindelrasenmäherreparatur und explizit die Erfindungen des „Vorsetzverfahrens“ und des Büttenschnitts“ von Planschneidermesser für Stapelschneidermaschinen der Papierindustrie, führten zu einer sehr guten Wachstumsentwicklung. (ein Patent, drei Gebrauchsmuster, später folgend zwei weitere.)

1956
Horst Hugo Hoppe - Hugo III - bestand die Messerschmied Meisterprüfung und erlangte seinen Meisterbrief.

1958
Auslagerung des technischen Betriebs in die Striehlstraße14. Diese Räumlichkeiten wurden bald zu klein. So mussten die Maschinen unter Zelten auf dem Hof betrieben werden.

1963
Neubau des Firmengebäudes im Gewerbegebiet Hainholz, Mogelkenstraße 26.

1970
Hugo III übernahm die Firma in eigener Regie und titelte diese HOPPESCHLIFF - mit durchschlagendem Werbeerfolg.

1976
Erbte er die Firma von seinem Vater. Der Maschinenpark (teilweise eigener Maschinenbau) wurde um Werkzeug-, Plan- beziehungsweise Rundschleifmaschinen erweitert und setzte den Produktionsschwerpunkt auf Flach- und Rundmesser, sowie Kreissägen und Spezialbohrer.

1980
Großauftrag von Firma Wohlenberg Maschinenbau AG

1983
Beim praktischen Leistungswettbewerb der Deutschen Handwerksjugend, gewann Hugo Herbert Mark Hoppe -Hugo IV- mit seinem Gesellenstück als Bester des Messerschmiede-Handwerks.

1989
Eintritt in den FDPW (Fachverband der Deutschen Präzisions-Werkzeugschleifer)

1991
Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Firmen-bestehen mit Ehrengast Oberbürgermeister von Hannover, Herbert Schmalstieg.

1993
Übernahm Schneidwerkzeug-Mechaniker-Meister Mark Hoppe -Hugo IV- die Geschäftsführung des Unternehmens Hoppeschliff GmbH + Co.

1995
Ersatzbeschaffung: Flachmesser-Schleifmaschine Reform AR 31/5HMT.

1996
Neuanschaffung: Flachmesser-Schleifmaschine Reform Ar13, Kreissägenautomat AKE-B4.

1997
Der "frischgebackene" Betriebswirt des Handwerks erweiterte die Produktionsfläche mit einem Hallen-Anbau auf insgesamt 800 qm.
Neuanschaffung: Installation einer Kühl-Schmiermittel-Reinigungsanlage mit Hebestation Polo. Rundschleifmachine Robby Omicron 1500ET.
Sanierung des Altgebäudes.

1998
Einführung der Teamarbeit.

1999
Sonderschneidwerkzeug-Entwicklung speziell für die Konfektion der Elastomerindustrie.
Ersatzbeschaffung: Präzisions-Planschleifmaschine Göckel GB65el.

2001
Ersatzbeschaffung: Spiralbohrer-Schleifmaschine Wedewag WL-1B.

2002
Erweiterung der Produktpalette auf Lang- und Abstreifmesser.
Neuanschaffung: Planrund-Schleifmaschine Hörster.

2004
Wurde ein Großkunde aus dem Ural (Russland) gewonnen.
Zusätzliche Branchenausrichtung: Nahrungsittel und Chemie.
Einführung der Schichtarbeit.

2005
Ersatzbeschaffung: HSS-Kreissägenschleifautomat Firma Schmidt ECE 45-2.

2006
Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000

2007
Hugo IV wurde in den Vorstand des FDPW gewählt.
Die Produktion im Segment Industrie- und Maschinenmesser wurde erfolgreich gesteigert.
Ersatzbeschaffung: Kreismesser-Schleifautomat Göckel R5.

2008
Neuanschaffung: Bürstanlage Löwe LZZ, Flach-Schleifmaschine Rosa iron 13.6n

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